Tove Anderberg

Forvandlinger, 1997

Peder Rasmussen im Gespräch über seine Arbeit (Dänisch)
CLAY’s park

Foto: Ole Akhøj

Über das Werk

Im Park des Museums schießt eine riesige Blumenknospe aus dem Gras. Die Keramikerin Tove Anderberg gab der Vase – einem der Archetypen in der Keramik – einen organischen und weichen Ausdruck. Die Blütenknospe als Motiv und die Vase als Gebrauchsgegenstand verschmelzen hier zu einem Gesamtwerk.

Es ist, als gäbe es eine totale Symbiose zwischen der Blumenknospe und der Vase. Das Werk tritt folglich eher in einen Dialog mit der Natur, als dass es ihr Abbild ist.

Ebenso wie sich Ton und Glasur in der Keramik kaum voneinander trennen lassen, so deutet die Skulptur an, dass auch Mensch und Natur, Körper und Denken untrennbar miteinander verwoben sind. Diese Teile sollen auch nicht getrennt werden: Für Anderberg sind die Skulpturen der Körper und die Glasur die Haut – also als zwei untrennbare Teile. Wie nur wenige andere schafft sie es, Natur und Keramik so miteinander zu verschmelzen, dass das Werk als Einheit erlebt wird, als Gesamterfahrung.

Tove Anderberg
Forvandlinger, 1997

Stentøj, 86 x 102 x 102 cm
CLAY Keramikmuseums samling

Gave fra Ny Carlsbergfondet

CLAY’s park

© Tove Anderberg / VISDA. Foto: Ole Akhøj