Pernille Pontoppidan Pedersen

Spine has pine in it, 2017

Peder Rasmussen im Gespräch über seine Arbeit (Dänisch)
CLAY’s park

Foto: Ole Akhøj

Über das Werk

Das Werk der Keramikerin Pernille Pontoppidan Pedersen kann auf vielfältige Weise erlebt werden. Die Künstlerin macht jedoch keine Vorgaben, wie. Die Betrachtenden sollen der Skulptur „Spine has Pine in It“ frei entgegentreten können. Es scheint, als würde die Künstlerin sich genauso über das Wesen des Werks wundern wie alle anderen auch.

Pontoppidan Pedersen arbeitet nicht nach einem Plan, sondern expressiv und experimentell. Das Werk darf sich im Laufe der Arbeit entfalten. So kann sie aus dem Moment heraus schaffen, neugierig bleiben und die Form der Skulptur aktiv ergründen. Diese Herangehensweise ermöglicht eine besondere Nähe zwischen Betrachtenden und Werk. Die Künstlerin will etwas schaffen, das zur Veränderung dieser Welt beitragen

kann – und vielleicht gelingt ihr ja genau dies?

„Spine has Pine in It“ ist ein Werk, das alle Grenzen sprengt. Die Skulptur spricht ihre eigene Sprache, sie verweigert sich einer klaren Definition. Es gibt keine klaren Bezüge zur realen Welt, keine historischen oder kulturellen Referenzen, auf die man sich stützen kann. Man kann höchstens sagen, dass das Werk organisch und zugleich maschinell wirkt, gleichzeitig losgelöst und fest scheint und das Material trotz allem eine physische Grenze hat. Aber näher kommt man einer Einordnung innerhalb eines konventionellen Verständniskontextes nicht.

Pernille Pontoppidan Pedersen liebt es, wenn abstrakte Elemente und seltsame Begegnungen zusammenspielen, wenn das Werk als einfühlsam und unprätentiös wahrgenommen wird und zu unkonventionellem Denken anregen kann.

Diese Skulptur erweckt den Eindruck, sich mit Stolz selbst zu tragen. Sie ist, was sie ist!

 

Pernille Pontoppidan Pedersen
Spine has pine in it, 2017

Stentøjsfajance, 171 x ø 71 cm
CLAY Keramikmuseums samling

Donation fra A. P. Møller Fonden

SE VÆRKET

Film: CLAY Keramikmuseum og Tommerup Keramiske Værksted, 2017

CLAY’s park

Foto: Ole Akhøj