Martin Bodilsen Kaldahl
Skulpturgruppe, 1994
CLAY’s park
Foto: Ole Akhøj
Über das Werk
Die drei gleich gestalteten Formen dieser Skulpturengruppe haben etwas Menschliches oder Organisches an sich. Es findet eine Begegnung statt zwischen den Figuren, die irgendwie miteinander interagieren. Vielleicht sehen sie sich gegenseitig an, sprechen miteinander, oder sie tanzen sogar miteinander?
Die Skulpturengruppe wurde von Hand modelliert und zeigt zugleich eine Strenge in der Formensprache wie auch ein lebendiges Vibrieren in den matten, tief graublauen Farbtönender Oberfläche. Der Keramiker Martin Bodilsen Kaldahl hofft mit seinen Skulpturen eine unmittelbare, sinnliche Erfahrung zu erwecken. Durch die Linien der Formen und die abgeschnittenen Kanten, welche die Figuren nach oben hin abschließen, möchte er das körperliche Volumen der Skulpturengruppe spürbar machen.
Es geht um die sinnlichen Ausdrucksmöglichkeiten reiner Formen und das visuelle Vergnügen, das bei der Begegnung mit einer Skulptur entsteht. Die Skulptur wirkt zunächst einfach – lädt dann aber zu einer reichen Erfahrung ein, die keineswegs nur simpel ist. Wie wir wissen, ist weniger mehr, und das erleben wir in dieser Arbeit.
Martin Bodilsen Kaldahl
Skulpturgruppe, 1994
Stentøj , 202 x 65 cm
Tilhører Martin Bodilsen Kaldahl
CLAY’s park
Foto: Ole Akhøj
